Regelmäßig, bis Film fertig ist. Jedes Mal Aktivität für Kinder und Andacht.
Manchmal werde ich gefragt: Warum drehst du einen Film? Du willst mit Kindern Rudern, Töpfern, Seilbahn bauen, Floß bauen, Baumhaus, Staudamm, Ponnyreiten, Fackeln, und noch vieles mehr, das ist doch nichts anderes, als eine Pfadfinderarbeit. Warum willst du einen Film draus machen? Wenn ich fremde Kinder anspreche, erzähle ich von dem Film, den ich drehe, und sage, ich suche noch Kinder, die dabei mitspielen. Ich appelliere an die Hilfsbereitschaft. Ich habe Kindern angeboten, den Filmtrailer vorzuführen und wurde dazu in die Wohnung gebeten. Bei dem Kind zu Hause, in der Wohnung, im Beisein der Eltern, teilweise bei Kaffee und Kuchen, habe ich den Filmtrailer vorgeführt, der einige der Aktivitäten zeigt, die Kindern Spaß machen. Danach waren die Kinder und Eltern überzeugt. All das könnte ich nicht, ohne wirklich einen Film zu drehen. Wenn eine wilde Kissenschlacht zur Filmhandlung gehört, verschwinden alle Hemmungen, weil die Kinder denken: Wir tun es, weil wir es müssen. Um den Film zu drehen. Die Kinder toben wild herum und haben Spaß. Es ist eine doppelte Motivation: Spaß und Notwendigkeit. Die Kinder haben ein Ziel. Hätten meine Frau und ich die Chance gehabt, unsere Kinder als Schauspieler auf der Leinwand zu erleben, wären wir ins Kino gegangen und hätten uns den Film angesehen? Ganz, ganz sicher! Das Kino ist der Gemeindesaal, und der Film wird im Gottesdienst vorgeführt.